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Allgemeines


Zellmembranen bestehen aus Phospholipid-Bilayern, wobei die apolaren Fettsäuren einander zugewandt sind, und die polaren Gruppen außen liegen. Die Zusammensetzung der Zellmembran wirkt sich auf die Funktion der Zelle aus, und auch auf die Interaktion der Zellen untereinander. Vor der Einführung des HS-Omega-3 Index gab es keine standardisierte Analytik der Fettsäuren, sondern jedes Fettsäure-Labor analysierte Fettsäuren mit seiner eigenen Methodik. Und das auch noch in irgendeinem Fettsäure-Kompartment: Vollblut, Plasma, Serum, Plasma-Phospholipide, Plasma-Triglyceride, Plasma-Cholesterolester, Erythrozyten, Thrombozyten, Leukozyten, Proben aus den verschiedensten Geweben und in vielen anderen Kompartments mehr. Unabhängig von der Fragestellung wurde das jeweilige Kompartment analysiert. Die jeweils Labor-eigene Methodik war und ist in den seltensten Fällen auf Charakteristika wie Reproduzierbarkeit, analytische Variabilität usw. überprüft worden. Qualitäts-sichernde Maßnahmen waren die Ausnahme. So war sichergestellt, dass Ergebnisse verschiedener Studien nicht miteinander vergleichbar waren und sind, übergreifende Auswertung unmöglich waren, ebenso, wie sichergestellt war, dass die Fettsäureanalytik niemals in der klinischen Routine ankommen würde.

Im Jahr 2002 hatten WS Harris und C von Schacky gemeinsam die Idee, die Fettsäureanalytik eines Kompartments zu standardisieren, um einheitlichere Daten zu generieren und so der Fettsäureanalytik die Möglichkeit zu eröffnen, Teil der klinischen Routine zu werden. Aufgrund bereits erhobener Daten einigten sich WS Harris und C von Schacky schnell auf die Erythrozyten als brauchbares Kompartment, da die Fettsäurezusammensetzung der Erythrozyten langsame Ein- und Ausbaukinetiken gezeigt hatte, was eine niedrige biologische Variabilität versprach (von Schacky et al, 1985). Zudem hatte sich schon in einer randomisierten Interventionsstudie gezeigt, dass eine Erhöhung der omega-3 Fettsäuren in den Erythrozyten den „natürlichen“ Verlauf koronarer Läsionen bessert (von Schacky et al, 1999). Konkretisierung der Idee, Aufbau und Standardisierung der analytischen Methodik und erste Experimente nahmen weitere zwei Jahre in Anspruch. Im Jahre 2004 wurde erstmals der Omega-3 Index (Eicosapentaensäure, EPA plus Docosahexaensäure, DHA in Erythrozyten) definiert, und als neuer Risikofaktor für den Tod an koronarer Herzerkrankung vorgeschlagen (Harris & von Schacky, 2004).

Erste weitere Publikationen wiesen nach, dass EPA und DHA in Erythrozyten repräsentativ für EPA und DHA im Herzgewebe war, was später auch im Versuchstier für Lunge, Pankreas und weitere Organgewebe gezeigt wurde (Harris et al, 2004, Arnold et al, 2010). Weiter wurden bald die niedrige biologische Variabilität der Fettsäuren in Erythrozyten und die niedrige analytische Variabilität der Methode formell nachgewiesen (Harris & Thomas, 2010). Schon frühe Übersichtsarbeiten rückten den Omega-3 Index in die Nähe der klinischen Routine (Harris, 2007, von Schacky, 2007), was u.a. dazu führte, dass verschiedenste Labors ihre jeweilige Fettsäureanalytik auch Omega-3 Index nannten, selbst wenn Serum oder Plasma analysiert wurden. Um Verwechslungen auszuschließen, sahen wir uns gezwungen, den Original-Omega-3 Index in „HS-Omega-3 Index®“ umzubenennen, und in zahlreichen Ländern als Markennamen registrieren zu lassen, damit Sie diesen Standard wieder erkennen können. Mit HS-Omega-3 Index wird daher ausschließlich eine strikt standardisierte analytische Methode der Fettsäurezusammensetzung der Erythrozyten bezeichnet.

Die Verfügbarkeit einer standardisierten Fettsäureanalytik führte zu unzählige Kooperationen mit führenden Arbeitsgruppen (z.B. Framingham oder KORA), Universitäten (z.B. Harvard oder Charité), Firmen, und sonstigen Organisationen (z.B. Cooper Clinic oder Bundeswehr). Aus diesen Kooperationen und aus selbständigen Forschungsprojekten sind bisher über 150 Publikationen auf Basis des HS-Omega-3 Index entstanden (s. Publikationsliste), wobei über 50 Forschungsprojekte gegenwärtig durchgeführt werden. Laufende Forschungsprojekte beschäftigen sich mit Themen wie kardiovaskulären Erkrankungen, Herzinsuffizienz, kognitiven Fähigkeiten, psychiatrischen Erkrankungen, Bioverfügbarkeit, und vielem anderen mehr. Über die Ergebnisse der Forschungen ist in den jeweiligen Kapiteln auf unserer Website berichtet, aktuelle Übersichtsarbeiten existieren ebenfalls (z.B. von Schacky, 2014).

Präanalytik

In der Regel wird der HS-Omega-3 Index in Erythrozyten bestimmt, die durch Zentrifugation von EDTA-Blut gewonnen werden. Citrat-Blut ist ebenfalls möglich. Separat wird anderer Stelle der Kit zur Selbstmessung behandelt. Umfangreiche Testreihen haben gezeigt, dass die Fettsäurezusammensetzung der Erythrozyten in EDTA-Blut bei Umgebungstemperatur für 7 Tage stabil ist, was in den meisten Fällen den Versand mit der regulären Post ermöglicht. Schon nach wenigen Tagen Lagerung bei -20°C ist die Fettsäurezusammensetzung der Erythrozyten nicht mehr messbar. Wenn Proben bei -80°C gelagert werden, so sind sie über Jahrzehnte haltbar. Gerne können Sie uns für genauere Informationen kontaktieren.

Qualitäts-sichernde Maßnahmen

Omegametrix prüft jede Analyse auf Plausibilität, Konstanz, usw. und arbeitet generell gemäß den Qualitäts-sichernden Maßnahmen, wie sie für Klinisch-Chemische Labors sind. Formalisiert wurde dies dadurch, dass Omegametrix gemäß der Qualitäts-Sicherung DIN ISO 15 189 arbeitet; die Akkreditierung ist beantragt. DIN ISO 15 189 ist typisch für Klinisch-Chemische Labors. Zusätzlich führt Omegametrix mit den seinen beiden Schwesterlabors Omegaquant in USA und Omegaquant in Süd-Korea regelmäßig Ringversuche durch. Ringversuche sind anderen Labors zur Fettsäureanalytik aus oben beschriebenen Gründen nicht möglich. Zusammenfassend wird der HS-Omega-3 Index erstmals und einzigartig in der Fettsäureanalytik mit den heute zu fordernden Qualitäts-sichernden Maßnahmen bestimmt, was bedeutet, dass der HS-Omega-3 Index die einzige Fettsäure-Analytik ist, die in der Klinischen Routine-Diagnostik eingesetzt werden kann.

Sicherheit und Verträglichkeit

Die Bestimmung des HS-Omega-3 Index erfolgt in Erythrozyten aus einer kleinen Menge EDTA-Blut, das venös abgenommen wurde. Reste einer Blutbildbestimmung können verwendet werden. Die Bestimmung des HS-Omega-3 Index ist ebenso sicher, wie ein Blutbild.

Die Verträglichkeit von Omega-3 Fettsäuren lag in großen Placebo-kontrollierten Interventionsstudien auf dem Niveau von Placebo (z.B. Gissi-Investigators, 2008, ORIGIN, 2012). In den großen Interventionsstudien waren klinisch relevante unerwünschte Ereignisse, wie Blutungen unter Verum nicht häufiger als unter Placebo (von Schacky, 2014). Die Zufuhr von Omega-3 Fettsäuren gilt nach Meinung der wichtigsten Regulierungsbehörden bis zu einer bestimmten Dosis pro Tag als sicher: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) betrachtet bis zu 5 g / Tag als sicher, während die Amerikanische „Food and Drug Administration“ bis zu 3 g / Tag als sicher betrachtet (EFSA 2012, FDA).

Nach Daten auf Basis des HS-Omega-3 Index leben ca. 80% der jeweiligen Bevölkerungen in Korea und in Japan über einem HS-Omega-3 Index von 8% (Harris et al, 2013). Nach kardiovaskulären Daten auf Basis des HS-Omega-3 Index scheint allerdings jenseits der 11% kein weiterer Benefit zu bestehen (von Schacky, 2014). Ein ähnliches Bild ergibt sich bisher aus den Daten zu Hirnleistungen. Deshalb wurde für den HS-Omega-3 Index ein Zielbereich von 8 – 11% vorgeschlagen.

Dieser Zielbereich könnte für chronisch-entzündliche Erkrankungen zu niedrig gewählt worden sein, was aber noch unklar ist. Nach unseren anekdotischen Erfahrungen streben Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen einen HS-Omega-3 Index um 15% an. Nach den uns vorliegenden Berichten dieser Personen, und der Personen mit einem HS-Omega-3 Index >16%, die wir telefonisch kontaktierten, geht auch ein HS-Omega-3 Index in diesem Bereich nicht mit einer erhöhten Blutungsneigung einher, wobei das Erheben formeller Daten aussteht. Formell korrekt geklärt wurde, dass während der Akutbehandlung eines Myokardinfarktes, während der mit einer Reihe von Medikamenten eine maximale Blutungsneigung induziert wird, keine Blutungsneigung in Abhängigkeit vom HS-Omega-3 Index besteht (Salisbury, 2012).

Bei Säugetieren scheint es einen Mechanismus zu geben, der verhindert, dass der HS-Omega-3 Index über ca. 20% steigt: Obwohl Delphine wohl mehr als 100 mal so viel EPA und DHA zu sich nehmen als Menschen, die sich „westlich“ ernähren, lag der mittlere HS-Omega-3 Index bei 19,9+1,42% (Harris & Schmitt, 2014). In keiner menschlichen Population konnten wir bisher Werte des HS-Omega-3 Index deutlich über 20% beobachten. Scheinbar gibt es also einen metabolischen Sicherheitsmechanismus gegen ein zuviel an EPA und DHA.

Studiendesign in Vergangenheit und Zukunft

Für Interventionsstudien mit Omega-3 Fettsäuren wurden bisher Teilnehmer unabhängig von ihrem Ausgangs-Status an Omega-3 Fettsäuren rekrutiert. In jeder bisher untersuchten Population folgte der HS-Omega-3 Index einer statistischen Normalverteilung. Deshalb wurden für Interventionsstudien auch Personen mit hohen Spiegeln rekrutiert, bei denen ein Effekt der Intervention mit omega-3 Fettsäuren nicht zu erwarten war, bzw. in der Placebo- oder Kontroll-Gruppe keine Ereignisse zu erwarten waren.

In den meisten kardiologischen Interventionsstudien mit klinischen Endpunkten wurde den Studienteilnehmern empfohlen, die Fischölkapsel(n) bzw. Placebo mit dem Frühstück einzunehmen (von Schacky, 2014). In vielen Ländern ist das Frühstück, so es überhaupt eingenommen wird, eine fettarme Mahlzeit. Die Aufnahme von Fett hängt vom Einsetzen der Fettverdauung mit Aktivierung des Pankreas und des Gallenflusses ab, die durch geringe Mengen (z.B. 1 g in einer Kapsel) nicht erfolgt. In den genannten Interventionsstudien wurden EPA plus DHA als Ethyl-Ester oder als Triglycerid in Kapselform eingesetzt (von Schacky, 2014). Werden EPA plus DHA als Ethyl-Ester mit einer fettarmen Mahlzeit eingenommen, so ist die Bioverfügbarkeit deutlich schlechter, als wenn sie mit einer fettreichen Mahlzeit aufgenommen werden, in einer Studie um den Faktor 13 schlechter (Davidson et al, 2012), was aufgrund des geschilderten Mechanismus auch für EPA plus DHA als Triglyceride gelten dürfte. Eine Möglichkeit die Bioverfügbarkeit zu verbessern wäre die Einnahme von EPA plus DHA als Ethyl-Ester in Form einer Emulsion, was im Vergleich zu Einnahme als Kapsel die Bioverfügbarkeit um den Faktor 21 erhöhte (Hussey et al, 2012). Zusammenfassend wurde in den bisherigen großen Interventionsstudien mit klinischen Endpunkten – wohl unabsichtlich – der Zeitpunkt der Gabe und die Form (Kapsel) von EPA plus DHA so gewählt, dass eine minimale Bioverfügbarkeit sichergestellt war.

Kompliziert wird das Thema Bioverfügbarkeit dadurch, dass bei der Bioverfügbarkeit von EPA und DHA große inter-individuelle Unterschiede bestehen. So fanden wir einen bis zu 13-fachen Resorptionsunterschied von Person zu Person in einer achtwöchigen Studie mit 0,5 g / Tag EPA plus DHA in einer Emulsion (Köhler et al, 2010). Ähnliches ist inzwischen aus verschiedenen anderen Studien berichtet worden (z.B. Flock et al, 2013). In einer unveröffentlichten Studie, wo eine Einmal-Dosis unter Beobachtung gegeben wurde, fand sich das Gleiche, was Fragen der Compliance als Ursache ausschließt. Die Bioverfügbarkeit von Fett ist inzwischen Gegenstand eigenständiger Forschung.

Die große inter-individuelle Variabilität der Bioverfügbarkeit gemeinsam mit der Rekrutierung von Studienteilnehmern unabhängig von ihren Ausgangsspiegeln muss dazu führen, dass sich die Studienteilnehmer von Verum und Placebo/Kontrolle hinsichtlich ihrer Spiegel allenfalls gering im Mittel unterscheiden. Es ist anzunehmen, dass die während der Interventionsstudie erreichten Spiegel sich bei einem hohen Prozentsatz der Studienteilnehmer während der gesamten Studie überlappen (von Schacky, 2014). Nur in wenigen Interventionsstudien ist die bisher kontrolliert worden. Wurde es kontrolliert, wurde ein geringer Unterschied der Mittelwerte und eine große Überlappung gefunden (z.B. Mühlhäusler et al, 2014). Besteht zwischen Verum- und Placebo/kontroll-Gruppe einer Interventionsstudie nur ein geringer Unterschied hinsichtlich der untersuchten Intervention, so ist der Nachweis eines Effektes der Interventions unwahrscheinlich, selbst wenn die Intervention eigentlich wirksam wäre. Zusammenfassend haben Missachtung der Unterschiede bei der Bioverfügbarkeit und ignorieren der Spiegelmessungen beim Studiendesign zu vielen neutralen Ergebnissen von Interventionsstudien, insbesondere im kardiovaskulären Bereich geführt.

Angesichts der Tatsache, dass die Problematik bei der Bioverfügbarkeit und der Rekrutierung der Teilnehmer ohne Ansehen der Ausgangswerte bei praktisch allen bisher durchgeführten Interventionsstudien bestanden, wie erklären sich dann positive Resultate von Interventionsstudien?

In den Populationen, in denen Interventionsstudien positive Ergebnisse hatten, finden wir in der Regel einen niedrigen HS-Omega-3 Index (von Schacky, 2014, Harris et al, 2013). Die zugrundeliegende Erkrankung z.B. eine Depression, ADHS, oder cognitive Einschränkungen tritt nach unseren Daten nur bei Personen mit einem niedrigen HS-Omega-3 Index auf (Widenhorn-Müller et al, 2014 , Baghai et al, 2011, von Schacky, 2014). So sorgt die zugrundeliegende Erkrankung für ein homogenes Studienkollektiv, bei dem sich die Effekte einer erhöhten Zufuhr besser erkennen lassen. Würden die oben diskutierten Aspekte der Bioverfügbarkeit auch noch im Studiendesign berücksichtigt, wären vermutlich deutlich größere Effekte nachweisbar.

Literatur


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